Aktuelles

Unter dem Menüpunkt Aktuelles soll die Möglichkeit gegeben werden, Hinweise und Informationen einzelner Arbeitsgruppen mit regionalen Veranstaltungen, Termine für nationale und internationale Tagungen sowie Interessantes zum Themenkomplex Libellen allen Nutzern der Website aktuell zur Verfügung zu stellen.

Wer einen Beitrag leisten möchte, schickt die Informationen bitte an:
info(at)libellula.org

5

Okt 21

Veranstaltungshinweis: „Wiesenbäche und -gräben.
Herausforderungen und Chancen für die „Lebensadern der Kulturlandschaft“ am 21.10.2021

Online-Seminar am Donnerstag, 21.10.2021 von 15:00 bis 18:00 Uhr

Liebe Libellen-Freunde und -Freundinnen,

das Thema der „richtigen und wichtigen Gewässerpflege“ bewegt alle, die sich mit Libellen an Wiesenbächen und -gräben beschäftigen, schon seit Jahrzehnten. Nun gibt es hierzu ein Online-Seminar, bei dem unter anderem die Helm-Azurjungfer eine besondere Rolle spielt. Außerdem geht es um Steinkrebs und Bachmuschel sowie die unterschiedlichsten fachlichen, praktischen und rechtlichen Belange. Alle weiteren Informationen könnt ihr / können Sie dem angehängten Flyer entnehmen

Veranstaltungsflyer

Die Veranstaltung wird durchgeführt von der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg. Eine Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Behörden sowie Verbänden, Kommunen, kommunale Umweltbeauftragte, Naturschutz-beauftragte, Natur- und Landschaftsführerinnen und-führer sowie alle Interessierten.

Die Anmeldung erfolgt über diesen Link:

https://umweltakademie.baden-wuerttemberg.de/fachtagungen-und-fortbildungen/-/kalender/event/1108209

30

Apr 21

„Im Reich der Auen – Die Oker“ auf Arte von Georg Rüppell & Dagmar Hilfert-Rüppell

Liebe Libellenfreunde,

am kommenden Freitag, 07. Mai wird auf arte um 18:30 der Film „Im Reich der Auen – Die Oker“ von Georg Rüppell und Dagmar Hilfert-Rüppell ausgestrahlt. Neben spannenden und einzigartigen Libellenaufnahmen, vor allem von den Prachtlibellen, werden auch Heidelibellen gezeigt, die von Fröschen gejagt werden. Auch werden eindrucksvolle Aufnahmen der Wasseramsel, der Eisvögel und der Ringelnattern von Beat Schneider gezeigt.

Ein Film, der uns sicherlich alle auf die kommende Libellensaison einstimmen wird.

Arte schreibt zu diesem Film

Ein verwunschenes Auenland versteckt sich im Osten Niedersachsens: die Okerauen. Die Oker entspringt im Harz und bildet in den Niederungen um Braunschweig ein Naturparadies. Auf saphirfarbenen Schwingen flattern Prachtlibellen über die Auen, die Unterwasserkamera gibt Einblicke ins Jagdverhalten des Eisvogels und der Wasseramsel.

https://www.arte.tv/de/videos/089038-000-A/im-reich-der-auen-die-oker/

Weitere Sendetermine sind:
– Sonntag, 09. Mai: 10:55 – 11:40
– Mittwoch, 12. Mai: 11:00 – 12:15

Quelle der Angaben: https://www.arte.tv/de/videos/089038-000-A/im-reich-der-auen-die-oker/

5

Apr 21

GdOnline am 24.04.2021

Liebe Mitglieder,

wir möchten euch hiermit herzlich zur ersten digitalen Tagung der GdO einladen:

GdOnline 2021

Die digitale Tagung ist geplant für Samstag, den 24.04.2021 von 14:00 – 17:00 Uhr. Sie wird als Zoom-Konferenz stattfinden.

Die vollständige Einladung mit allen Informationen, dem Tagungsprogramm und auch Hinweisen zur technischen Hilfe findet hier:

Einladung zur GdOnline 2021.

Die Anmeldung ist bis zum 16. April möglich.

26

Mrz 21

Libellula Supplement 16

Zum 80. Geburtstag von Hansruedi Wildermuth ist ein Supplement erschienen, das im Sommer an unsere Mitglieder verschickt wird.

Schon jetzt können die einzelnen Beiträge als PDF heruntergeladen werden – Schaut einfach hier oder klickt auf Publikationen – Supplement!

15

Jan 21

Die Wanderlibelle (Pantala flavescens) ist die Libelle des Jahres 2021 in Deutschland

Gemeinsam mit dem BUND kürte die GdO Ende 2020 die Wanderlibelle (Pantala flavescens) zur Libelle des Jahres 2021.

Traditionell gab der BUND dies im Rahmen einer Pressekonferenz im Dezember in der Bundeshauptstadt Berlin bekannt. Und gar nicht so weit davon, nämlich im südöstlichen Brandenburg wurde diese Art erst 2019 das erste Mal eindeutig in Deutschland nachgewiesen und ist damit aktuell das jüngste Mitglied der anerkannten einheimischen Libellenfauna (die 82. Art in Deutschland). Dabei gelang dem Erstbeobachter (Dr. André Günther aus Freiberg in Sachsen) neben dem fotografisch gut belegten Erstnachweis auch gleich noch der Beleg einer erfolgreichen Reproduktion durch den Fund einer Exuvie der Art. Die Fundgeschichte ist in Libellula 38 ¾ (2020) publiziert und dezidiert beschrieben (die Arbeit gibt es auch als pdf unter researchgate im Internet).

Wir möchten mit der Wahl der Wanderlibelle zur Libelle des Jahres drei Botschaften verbreiten:

Der aktuelle Fund der Wanderlibelle in Deutschland ist aus verschiedener Sicht kein Zufall. Vielmehr ist es ein weiteres deutliches Indiz für den Klimawandel und die vielfältigen Umbrüche, die wir Menschen damit auslösen. Obwohl die Wanderlibelle ihren deutschen Namen völlig zurecht trägt global betrachtet „die“ Wanderlibelle schlechthin ist und sich ein riesiges Areal erobert hat, ist sie in Europa bis vor wenigen Jahren nicht beobachtet worden. Nun aber verändern sich mit dem Klima auch die traditionellen Wetter- und Windsysteme und früher unbekannte oder sehr seltene Fronten ziehen auf. Im Jahr 2019 brachten diese neben der Wanderlibelle auch einen starken Einflug der Schabrackenlibelle (Anax ephippiger) nach Deutschland. Gerade die hochmobilen Libellen sind gute Bioindikatoren für die enormen Veränderungen durch den Klimawandel und auch in Deutschland können wir nun schon seit einigen Jahren eine hochdynamische, teils turbulente Veränderung der Libellenfauna erkennen. Kritisch ist dabei die hohe Geschwindigkeit des Wandels und die große Unsicherheit, ob die Mehrzahl der Arten unter diesen neuen Bedingungen bei uns dauerhaft weiterexistieren können. Das gilt es aufmerksam zu verfolgen.

Ohne diese Aufmerksamkeit – gerade beim Beobachten im „Feld“ – bliebe aber auch vieles unentdeckt. Und die Erstbeobachtung der Wanderlibelle ist auch von daher kein Zufall, denn der Erstbeobachter Dr. André Günther kennt die Art aufgrund seiner vielen Reisen zur Libellenkunde in Länder, in denen die Wanderlibelle seit je her zuhause ist, gut! So konnte er die Art direkt sicher ansprechen, was dieser Erstbeobachtung aber keinen Abbruch tun soll!! Unser Erkennungssystem – nicht nur aber gerade auch das visuelle – arbeitet allerdings bevorzugt mit vorgefertigten Schubladen und versucht alle Beobachtungen in diese einzuordnen. „Wir sehen, was wir kennen.“ Es ist daher ein schwieriger Prozess etwas Unbekanntes gut zu verarbeiten und korrekt zu bestimmen. Einerseits will man sich sicher sein und keine „Ente“ entdecken, andererseits wäre es unglücklich, wenn wichtige Beobachtungen in der Routine untergehen. Die Beobachtung der Wanderlibelle unterstreicht daher auch den Wert qualifizierter und disziplinierter Feldarbeit. Solide Artenkenntnis – auch über den lokalen Tellerrand hinaus – und Erfahrung, gern auch in Kooperation, erworben und angewendet sind das Rüstzeug der Freilandökologen und eben auch der Libellenkundler. Dabei kann jeder teilnehmen und alle teilhaben lassen. Datenmeldungen in die bekannten Foren, die zum Schutz der Libellen beitragen, ist ein wichtiger Beitrag dazu.

Nicht zuletzt aber ist die Wanderlibelle ein Aushängeschild für das, was Libellen ausmacht. Erst vor einigen Jahren und in der Art eines „hitchcockartigen“ Wissenschaftskrimis konnte das ausgeklügelte Wanderverhalten der Art aufgeklärt werden. Pantala flavescens auf Englisch auch „global wanderer“ ist wahrhaftig ein Weltenwanderer und wandert in riesigen Schwärmen zwischen Afrika und Asien hin und her um die Monsunregen zu nutzen und immer dort gerade anzukommen, wo die Wetterfronten systematisch die passenden Fortpflanzungsgewässer bereitet haben. Eine geniale Evolution, die deutlich macht, welches Leistungsvermögen in kleinen Organismen wie diesen Insekten steckt und wieviel wir davon noch lernen können. Wer den Vortrag noch nicht kennt, dem sei er wärmstens ans Herz gelegt, wirklich eine Sternstunde der Wissenschaft: https://www.ted.com/talks/charles_anderson_dragonflies_that_fly_across_oceans
Die Fundbeschreibung von André in Libellula (s.o.) und die Bilder von Michael Post (s.u.) mögen helfen, auch die nächsten Besuche der Wanderlibelle bei uns rasch und sicher festzustellen. Viel Spaß und Erfolg dabei!

22

Aug 20

Coenagrion castellani – Einladung zur Zusammenarbeit

Liebe Freunde und Kollegen,

Die bisher unpublizierten Analysen von Giacomo Assandri und Andrea  Galimnerti ergaben, dass Coenagrion mercuriale in Italien genetisch  verschieden von anderen europäischen Populationen ist. Dies ist weniger  verwunderlich, da bereits 1948 von Roberts C. castellani beschrieben  worden ist, die – aus mir persönlich nie nachvollziehbaren Gründen –  subspezifisch zu C. mercuriale gestellt worden ist. Der International  Dragonfly Fund e.V. hat nun KD Dijkstra beauftragt, eine  abschließende  Klärung des taxonomischen Status dieses Taxons herbeizuführen, und nach  gegenwärtigem Kenntnisstand gibt es wenig Gründe, an der Existenz des  „Italian Bluet“ zu zweifeln.
Um diese Annahme weiter zu validieren und die Evidenz zu erhöhen, bitten  die Italienischen Freunde nun darum, eure/Ihre Bestände an  Sammlungsmaterial und Bildern aus Italien zu durchforsten, ob sich dort  C. mercuriale/castellani darunter befindet. Giacomo hat einen Zugang  geschaffen, um dort Bilder und Metadaten abzulegen. Bei Problemen können  die Daten auch unmittelbar zu ihm geschickt werden.

Es wäre sehr schön, wenn die Odonatologengemeinschaft ein neues, aber doch altbekanntes Mitglied in der Liste europäischer Libellen begrüßen  könnte.

Im übrigen sind auch Fotos von Tieren aus dem Grenzbereich zwischen  Italien und Frankreich erwünscht, denn möglicherweise reicht das Areal  des Taxons bis nach Frankreich hinein.

Fotos und/oder weitere Beobachtungsdaten bitte direkt an folgende Adresse senden:

giacomo.assandri@gmail.com

Dank und herzliche Grüße

Martin

Martin Schorr
International Dragonfly Fund e.V.

23

Mrz 20

Bericht und Tagungsband der GdO-Tagung in Höxter

Die diesjährige Jahrestagung war lange geplant und gut vorbereitet. Ca. 170 Teilnehmer*Innen hatten sich angemeldet und ein umfangreiches, spannendes Vortragsprogramm war angekündigt. Doch die Ausbreitung des Coronavirus stellte auch unsere Tagung in Frage und brachte durch seine rasante Dynamik alles durcheinander. Organisationsteam und GdO-Vorstand blieben aber der Überzeugung, dass es zum geplanten Zeitpunkt nur ein sehr begrenztes Risiko gab und mit den vorgesehenen Maßnahmen, kombiniert mit einem verantwortungsvollen Umgang aller, die Tagung stattfinden konnte. Allerdings mussten viele Teilnehmer leider kurzfristig absagen – insbesondere für diese gibt es nun hier einen ausführlichen Tagungsbericht, das aktualisierte Tagungsprogramm sowie den Tagungsband zum Download.

 

17

Mrz 20

Absage/Verschiebung SGL-Jahrestagung

Liebe Libellenfreundinnen und -freunde!

die Besorgnis erregende, starke Ausbreitung des Coronavirus Covid 19 lässt uns leider keine andere Wahl als die für den 4. April im BUND-Naturschutzzentrum Radolfzell-Möggingen geplante SGL-Jahrestagung abzusagen. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen; sie ist in Anbetracht der derzeitigen Entwicklungen zu unser aller Schutz jedoch zwingend erforderlich.
Wir werden versuchen, die Tagung im Herbst dieses Jahres nachzuholen und werden dann zu gegebener Zeit und sobald als möglich darüber informieren.
Beim Organisationsteam um Verena Medinger und Kai-Steffen Frank im Naturschutzzentrum Möggingen sowie den vorgesehenen Referenten bedanke ich mich bereits auf diesem Wege für Ihr bisheriges großes Engagement.
Auf ein baldiges und gesundes Wiedersehen mit möglichst vielen von Ihnen / euch hofft im Namen des Vorstands.

 

Mit herzlichen Grüßen

Franz-Josef Schiel (Organisatorischer Vorsitzender)

9

Mrz 20

GdO-Tagung 2020 findet wie geplant statt

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der GdO-Tagung 2020,
wir, das heißt, das Tagungsvorbereitungsteam und der Vorstand der GdO, haben die aktuelle Lage zur Ausbreitung und zum Ansteckungsrisiko des Coronavirus COVID-19 verfolgt und analysiert und haben uns entschieden, dass die GdO-Tagung 2020 in Höxter vom 13.-15.03.2020 wie geplant stattfindet.

Aufgrund der folgenden Kriterien, die vom Robert-Koch-Institut für Großveranstaltungen herausgegeben wurden, ist für unsere Tagung kein erhöhtes Übertragungs- oder Ansteckungsrisikoabzuleiten:

  • es nehmen keine Menschen aus Regionen mit gehäuftem Auftreten von COVID-19-Fällen teil
  • auch aus den bekannten Risikogebieten (China, Iran, Italien…) nehmen keine Menschen teil
  • angemeldet sind Teilnehmer außer aus Deutschland aus Österreich (3), der Schweiz (4), Belgien (1) und den Niederlanden (3), ein Teilnehmer kommt aus Georgien,
  • es gibt keine enge Interaktion zwischen den Teilnehmenden (gemeint sind solche mit Körperkontakt, z.B. beim Tanzen)
  • es gibt eine zentrale Registrierung der Teilnehmenden
  • in der Region sind bislang keine Infektionen aufgetreten
  • für ausreichende Händehygiene ist gesorgt
  • ob wir mit insgesamt 165 Anmeldungen zu einer Großveranstaltung zählen, sei dahingestellt
Wer sich zum Kreis der gefährdeten Personen mit Grunderkrankungen zählt, sollte indes gut abwägen, ob er zur Tagung anreist, gleiches gilt für Personen, die „akute respiratorische“ Symptome aufweisen. Sich krank fühlende TeilnehmerInnen sollten im Zweifelsfalle zuhause bleiben.
Nachstehend finden sich allgemeine Hinweise und Empfehlungen zur Infektionshygiene, mit denen jeder das Übertragungsrisiko mindern kann.
Lasst uns statt eines Händeschüttelns ein herzliches Lächeln schenken!

 

Mit den herzlichsten Grüßen und Vorfreude auf ein Wiedersehen in Höxter am nächsten Wochenende
für das Tagungsvorbereitungsteam
Mathias Lohr

Empfehlungen zur Infektionshygiene

3

Mrz 20

Einladung und Programm der SGL-Tagung 2020 in Radolfzell-Möggingen

Liebe Libellenfreundinnen und -freunde,

die diesjährige Jahrestagung und Mitgliederversammlung der SGL e.V. wird in Radolfzell-Möggingen – unweit des Naturschutzgebietes „Mindelsee“ – stattfinden. Im malerisch gelegenen Möggingen befindet sich das Naturschutzzentrum des BUND-Landesverbandes, dessen Räumlichkeiten uns am Samstag, den 4. April 2020 zur Verfügung stehen werden.

Wir freuen uns, Ihnen zu unserem 20. Geburtstag als eingetragener Verein ein vielfältiges Vortragsprogramm bieten zu können.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 27. März via Post, Fax oder E-Mail an die im Briefkopf angegebene Anschrift des organisatorischen Vorsitzenden. An diese wenden Sie sich bitte auch bei Rückfragen zur Tagung.

Wir hoffen, Sie am 4. April 2020 zahlreich in Radolfzell-Möggingen begrüßen zu können.

Franz-Josef Schiel,
Organisatorischer Vorsitzender

Hier geht es zum Tagungsprogramm und Anmeldeformular

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