GdO-Mailingarchiv 09/2007
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O. CECILIA & G. FLAVIPES IN DER ELBE VORZEITIG GESCHLÜPFT; C. BIDENTATA
ERNEUT IM HARZ NACHGEWIESEN

Immer noch auf der Exuvien-Suche nach der Gemeinen Keiljungfer GOMPHUS
VULGATISSIMUS in der Magdeburger Stromelbe - alljährliche Fundstelle -
überraschte mich heute (09.06.07) hier der Fund von Exuvien der OPHIOGOMPHUS
CECILIA (FFH-Art AII/IV - "Frühsommer-Art") und GOMPHUS (STYLURUS) FLAVIPES
(FFH-Art Anhang IV u. eigentlich "Spätsommer-Art"). Aktuelle Fotos zu diesen
Nachweisen unter:
www.faunoekjmueller-magdeburg.de/Aktuelles/Insekten/Ins_2007/ins_2007.html

Im Harz hat Helmut FEIX am 08. Juni 2007, wiederum im vorjährigen Revier bei
Wernigerode bis zu 3 CORDULEGASTER BIDENTATA gleichzeitig nachgewiesen ...

      Joachim Müller, 09.06.2007; 

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EINFLUG VON SYMPETRUM FONSCOLOMBII IM WETTERAUKREIS UND KREIS HANAU IN
HESSEN

Bisher wurden dieses Jahr an 8 Gewässern im Wetteraukreis SYMPETRUM
FONSCOLOMBII beobachtet, an 4 davon mit Eiablage (EB 20.5.2007). Im Kreis
Hanau wurde sie an mindestens 3 Gewässern gesehen.
An einem Gewässer im Kreis Hanau wurde die Art auch in früheren Jahren schon
nachgewiesen. Hier wurde am 22.5.2007 Eiablage beobachtet. (Daten von K.
Möbus, M. Schroth und H.-J. Roland).

P.S.: Bei meinem letzten Beitrag Osttürkei, hatte ich die Daten vergessen.
Die Reise ging vom 26.5. bis 10.6.2007.

      H.-J. Roland, 17.06.2007; <<script language="JavaScript">
www.libellen-wetterau.de

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SYMPETRUM FONSCOLOMBII in NETTETAL/KREIS VIERSEN

Am 23.5.2007 wenigstens 6,1 an einem Artenschutzgewässer in der Nette-Aue,
südlich der Krickenbecker Seen, <70m NN. Paarungen, Eiablage.
Erhaltungszustand der Flügel des einzigen lang und nah genug still sitzenden
M.: völlig unversehrt. Alle Individuen waren reif bzw. die Männchen voll
ausgefärbt.

      Barbara Thomas, 18.06.2007 

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SYMPETRUM FONSCOLOMBII MEHRFACH AUCH IN SACHSEN-ANHALT (ST)

Nach dem ersten Exuvien-Nachweis der Art in der Helme-Niederung (im
Südwesten von ST) in 2003 (s. Pedemontaum Nr. 5/2004) gelang nun Lothar
Buttstedt (Rossla) erneut mehrfach der FONSCOLOMBII-Nachweis (Männchen u.
Paarungskette) in der Helmeniederung am 01. Juni und am 16. Juni.

Auch im Harz (bei Ballenstedt) hat Annette Westermann im Juni FONSCOLOMBII
festgestellt (Foto-Belege).

      Joachim Müller, 19.06.2007; 

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ALLE VIER ANACTINI AUF EINEN STREICH!

Am 17. Juni 2007 flogen alle vier Arten des Tribus Anactini (ob
"ANACIAESCHNA" ISOCELES nach der künftigen Revision von G. Peters auch noch
dazu gerechnet wird, bleibt abzuwarten) in einer durch Hochwasser
überschwemmten Fläche des Hanenriets (Teil des Giswilriedes am Oberende des
Sarner Sees im Kanton Obwalden). Von ANAX PARTHENOPE und "ANACIAESCHNA"
ISOCELES waren nur Einzeltiere zu sehen, ANAX IMPERATOR war mit einigen
Männchen und einem Weibchen zugegen. ANAX EPHIPPIGER war lokal die häufigste
der vier mit mindestens drei Eier legenden Tandems und etwa zwei weiteren
patrouillierenden Männchen. Da es sich hier nicht um das Auftauchen eines
Einzeltieres handelt, ist es gut möglich, dass weitere Individuen aus dem
Süden ins schweizerische Mittelland oder weiter nach Mitteleuropa
einwandern ­ also wachsam bleiben! Bei den aktuellen Wetterkapriolen hat es
ja vielerorts Regen- oder Hochwassertümpel gegeben, die für eine Eiablage
und Entwicklung der Art günstig wären.
"ANACIAESCHNA" ISOCELES und ANAX EPHIPPIGER sind neu für das Gebiet
(vergleiche Hoess 2001), womit sich die Gesamtartenzahl des Giswilriedes -
zusammen mit einigen weiteren Neuerscheinungen - auf aktuell 56 beläuft.
Damit ist das Giswilried das artenreichste kleinräumige Feuchtgebiet
(maximale Ausdehnung: 2 km) der Schweiz, vielleicht ganz Europas!

      René Hoess, Bern, 22.6.2007

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BEOBACHTUNGEN VON SYMPETRUM FONSCOLOMBII IM KANTON SCHWYZ UND NAHEBEI

Wir trafen seit dem 23. 5. 07 Sympetrum fonscolombii früher und zahlreicher
an als in anderen Jahren. Es waren stets adulte Exemplare, wesentlich mehr ?
als ?. Exuvienfunde hatten wir nicht.

(P = Paarung; E = Eiablage; wenn mehrere Stellen angegeben sind, liegen
diese mindestens 200 m auseinander))
23.5.: Hinteribach (1,5 km s. Schwyz): 1? 1? PE; ebendort 14. 6.: 1?
24.5.: Steinen (am Lauerzer See): 1?
25.5.: Bilten (Kanton Glarus): 1?
31.5.: Wollerau, Itlimoosweiher: 13? 5? PE; ebendort 7.6.: 10? 3? PE
 4.6.: Reichenburg, Hirschweiher: > 20 ?? PE
 4.6.: (Kanton St.Gallen) Weiher a.d. Autobahn 2 km nw. Reichenburg: > 15 ?? PE
 6.6.: Euthal, Breitried (südl. Sihlsee): 1?
 7.6.: Freienbach: 1?
 8.6.: Lauerz, NSG Sägel/Schutt: 2? 1?
11.6.: Schwantenau (3km n. Einsiedeln): 1?
13.6.: Sihlsee, Südhälfte, Westufer bei Gross: 6? 2? P; ebendort 17.6.: 3?
14.6.: Sihlsee, Nordhälfte, Nordufer: 6? 1? PE; Ostufer: 13?  3? PE (3
Stellen); Westufer: 25? 4? PE (2 St.)
14.6.: Sihlsee, Südhälfte. Ostufer bei Willerzell: 4?  2? P (2 Stellen)
14.6.: Unterschönenbuch (3 km sw. Schwyz): 1? Ingenbohl (4km wsw. Schwyz): 1?
20.6.: 2 km nw. Reichenburg: 3? 1? (3 Stellen) 1 km n. Wangen: 3? (2 Stellen)

      Traute und Heinrich Fliedner, 22.06.2007

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SYMPETRUM FONSCOLOMBII im Landkreis Harburg

Am 24. Juni 2007 konnten im Bereich einer ehemaligen Sandgrube bei Vierhöfen
im Landkreis Harburg (nördliches Niedersachsen) etwa 20 Männchen von
Sympetrum fonscolmbii beobachtet werden. In der Sandgrube gibt es heute
größere Wasserflächen. Die Heidelibellen waren recht scheu und flogen
entlang des Uferstreifens.

      Rüdiger Heins, 24.06.2007

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